Spuren des Überlebens oder die Helden meiner Kindheit

Spuren des Überlebens oder die Helden meiner Kindheit

 Internationales Theater- und Filmprojekt mit SchülerInnen aus der Ukraine und Deutschland

Theater- und Filmprojekt

Helden – ГЕРОЇ: Spuren des Überlebens oder die Helden meiner Kindheit

PREMIERE IN HAMBURG – Am 07.04.2022 um 20.00 UHR

“Die Ukraine ist über Nacht eine Hölle der Gewalt und des Todes geworden. Die Ukraine gibt nicht auf. Die Ukraine ist eine Heldin.”

(Albina Bakhuka, 14, Schülerin aus Nikolajewka in der Ukraine).

„Menschen mit schweren Schicksalsschlägen, die ihre Lebensfreude trotz allem behalten konnten. Auch das sind Helden. Durch meine Helden wird die Welt ein Stückchen besser.“ 

(Alisa G., 18 und Marko K. 17, Schüler*in aus Hamburg über ihre eigene Helden-Definition)

17 Abiturient*innen des gesellschaftswissenschaftlichen Profils präsentieren in der Pausenhalle des Matthias-Claudius-Gymnasiums in Hamburg-Wandsbek, Witthöfftstraße 8, 22041 Hamburg, das Ergebnis ihrer Arbeit, das in enger Kooperation mit dem hamburger Theater- und Filmregisseur Georg Genoux und seinen Schüler*innen aus Nikolajewka und anderen Städten im Donbass/Ostukraine entstanden ist.

Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den hamburger Schüler*innen sowie 3 Schüler*innen aus Nikolajewka und Popasna, die an dem Projekt in der Ukraine mitwirkten und jetzt nach Deutschland geflüchtet sind. Zugegen bei dem Gespräch ist auch die Pädagogin des Projektes Yana Gumenaya (PostPlay Theatre Kiew) und die Regisseurin des “ukrainischen Teils” des Projektes Olga Bahuka. Die Geschichtslehrerin Olga Bakhuka inszenierte mit ihren Schüler*innen das Theaterstück “Tango des Todes”, bei dem sich ihre Schüler*innen zum ersten Mal im Leben mit dem Holocaust beschäftigten.

Seit August 2021 arbeitet der Theaterkurs des Matthias-Claudius-Gymnasiums unter der Leitung von Cornelia Buchberger an dem Thema Helden. Die Schüler*innen setzten ihre persönlichen Erlebnisse und/oder unterschiedliche Texte (Gedichte, Lieder, Sachtexte etc.) szenisch um. Sie wollen das Publikum berühren, so die Schüler*innen, und die ernsten, nachdenklichen aber auch zugleich hoffnungsvollen Gedanken ihrem Publikum mitteilen. In Zusammenarbeit mit Georg Genoux‘ Schüler*innen in Nikolajewka entstanden weitere Szenen, die das Heldenhafte zeigen sollen. 

Alle Treffen mit den Schüler*innen aus dem Osten der Ukraine fanden digital auf Zoom und Skype statt. Das Wichtigste war Vertrauen und tiefe Wärme zwischen diesen Jugendlichen, die sich nie im realen Leben gesehen haben, tausende Kilometer voneinander entfernt sind und dabei ein Ziel hatten, nämlich etwas zu finden, wodurch man die endlose Spirale der Gewalt aufhalten kann. 

Sowohl die ukrainischen als auch die hamburger Schüler*innen arbeiteten gemeinsam nicht nur an dem heutigen Heldenbegriff, sondern stellten sich auch die Frage, ob man, wenn man so Grausames wie die Weltkriege, den Holocaust, den Krieg 2014 in der Ukraine erlebt und überlebt hat und jetzt die Heimat verlassen muss, weil wieder Krieg in der Ukraine ist, je wieder glücklich im Leben werden kann und wieder Sinn finden kann. 

Der heutige Krieg in der Ukraine stellt alles wieder in Frage. Tiefe Schmerzen, Verzweiflung, gleichzeitig Hoffnungslosigkeit und Hoffnung. Ein starker Wille persönlich nicht aufzugeben. Die Ukraine nicht aufzugeben. Kann man jetzt in dieser Situation noch Theater machen? 

“Lebensnotwendig, eine Möglichkeit nicht im Inneren zu sterben. Und auch wenn Bomben fallen, möchte ich feiern, singen und tanzen. Ich habe entsetzliche Schmerzen, aber sie werden es nie schaffen, meine Lebensfreude zu besiegen ” 

antwortet eine ukrainische Schülerin (Evgenia Strizhkova aus Popasna).

Wer sind hier die Helden dieses hamburger Projektes? 20 Kinder, unterschiedlicher Herkunft, die 1945 grausam in einem Heizungskeller in dem KZ-Außenlager Neuengamme erhängt wurden? Wie leben und lebten die Verwandten und Angehörigen weiter ohne ihre Kinder? Haben sie je wieder einen Sinn in ihrem Leben gefunden? All diese Gedanken haben die Schüler*innen szenisch umgesetzt. 

Helden und Heldinnen sind für die hamburger Schüler*innen die Schüler*innen aus Nikolajewka. Dass die hamburger Schüler*innen emotional so dicht an der derzeitigen politischen Katastrophe dran sind, bewegt sie sehr und sie sind tief von den Einzelschicksalen der Jugendlichen aus der Ostukraine getroffen. 

Liebe Freunde und Kollegen, ich möchte Sie/Euch ganz herzlich zu unserer Theaterpremiere mit ukrainischen und deutschen Schüler*innen in Hamburg einladen und aufmerksam machen.

Einen Teaser zum Projekt finden Sie auf https://national4affairs.com/ 

Mehr Informationen: https://www.mistotogo.com/spuren https://www.mistotogo.com/ 

Kontakt für Presse und Public Relations: 

Info@democracydoc.com

+49 15735374415

+ 49 1796633795

Eine Zusammenarbeit von HeimaTraum. Theatre for Displaced People, Misto to Go, Agency for Safe Space und PostPlay Theater in Kiew. 

Das Projekt wird im Förderprogramm „MEET UP! Youth for Partnership“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und vom Auswärtigen Amt gefördert.

Premiere des Theaterstücks und des Theaterfilms

19.12. 2021 Theaterfilm Spuren des Überlebens oder die Helden meiner Kindheit und Theatervorstellung Tango des Todes im Rahmen unseres Symposiums “Misto to go School – Schule der kulturellen Zivilgesellschaften” an der Schule Nr. 3 in Nikolajewka

24.12.2021 auf der Youtube – Plattform für Theaterfilme “Theatre 4 National Affairs”, (https://national4affairs.com)

April 2022 am Matthias – Claudius Gymnasium in Hamburg. 

 Seit August 2021 widmen wir uns einem neuen Theater- und Filmprojekt, dass das Leben von Menschen erforscht, die jüdischer Herkunft sind und die Grausamkeiten der NS – Konzentrationslager in Deutschland und Osteuropa überlebt haben. 

 Wie konnte man nach all diesen erlebten schrecklichsten Erlebnissen, wie Folter, Gewalt, Erniedrigung, den Verlust von nahen Menschen und der ständigen Angst vor dem Tod – NACHHER – wieder einen Sinn im Leben finden und sein Leben meistern? 

 Wir – das sind SchülerInnen der Schule Nr. 3 aus Nikolaewka im Osten der Ukraine, das sind SchülerInnen des Matthias – Claudius Gymnasiums in Hamburg im Norden von Deutschland. 

 Wir – das ist Beginn eines Austausches, der über Jahre SchülerInnen aus unseren beiden Ländern verbinden soll. 

 Wir – das sind die Hamburger Lehrerin Cornelia Buchberger mit ihren Theaterkursen, das ist die Geschichtslehrerin aus Nikolajewka Olga Bakukha, das ist das Team von Misto to Go: Den Gumenni, Yana Gumennaya, Georg Genoux, Anastasia Tarkhanova und Alina Kobernik. 

 Seit August 2021 gibt es regelmäßige Treffen zu diesem Projekt, in den verschiedensten Variationen: Projektleiter Georg Genoux und die Lehrerin Cornelia Buchberger vor Ort oder Online mit den SchülerInnen aus Nikolajewka und Hamburg. Die TheatermachInnen Yana Gumennaya und Den Gumenni vor Ort und Online in der Ukraine. Die SchülerInnen untereinander online. Die Idee ist ja schließlich ein Projekt zu machen, der drei wichtige Bestandteile hat. Ein von allen Teilnehmern gemeinsamer entwickelter Theaterfilm, der Online gezeigt wird. Ein Theaterstück in Hamburg, in dem die Teilnehmer aus der Ukraine digital vorkommen. Ein Theaterstück in der Ukraine, in der in dem die Teilnehmer aus Hamburg digital vorkommen. 

Die Musik zu dem Theater- und Filmprojekt entwickelte Marina Bondas (Erste Geige des RSB Rundfunkorchester Berlin. Leiterin des Projektes „Musik rettet“.)

Mehr Informationen: 

https://www.mistotogo.com/spuren

https://www.mistotogo.com/

Kontakt für Presse und Public Relations:

Viktoria Gorodinskaya

mistotogoschool@gmail.com 

+380 99 294-63-79

Eine Zusammenarbeit mit dem PostPlay Theater in Kiew. Das Projekt wird im Förderprogramm „MEET UP! Youth for Partnership“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und vom Auswärtigen Amt gefördert.